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Arielle, jüngste Tochter von König Triton, Herrscher über das Meeresvolk, ist mit ihrem Leben im Meer unzufrieden. Sie sehnt sich danach, einmal ein Mensch zu sein, und gerät mit ihrem Vater oft in Streitereien über diese „barbarischen Fischfresser“. Häufig muss dessen Hofmusikant Sebastian, die Krabbe, der unternehmungslustigen Arielle und ihrem Freund Fabius, einem Doktorfisch, nachspionieren, um zu gewährleisten, dass Arielle nicht entgegen den Anweisungen ihres Vaters zur Meeresoberfläche schwimmt.

Von allen unbemerkt beobachtet die Meereshexe Ursula das Treiben von Arielle und ihren Freunden und sieht in ihr die perfekte Chance, um Rache an König Triton zu üben, der sie einst aus dem Königreich verbannt hatte.

Eines Abends beobachten Arielle und Fabius an der Oberfläche ein Feuerwerk zu Ehren des Prinzen Eric, der seinen Geburtstag auf einem Schiff feiert. Zu seinem Unglück gerät das Schiff in einen Sturm und Eric wird von Bord geschwemmt. Arielle kommt ihm zu Hilfe und verliebt sich in den Prinzen. Als dieser jedoch erwacht, verschwindet sie und Eric hat keine Erinnerung an sie, außer an ihren wunderschönen Gesang.

Als Arielles Vater erfährt, dass sie einen Menschen vor dem Ertrinken gerettet und sich dabei in ihn verliebt hat, ist er außer sich vor Wut und zerstört mit seinem goldenen Dreizack eigenhändig Arielles geheimes Versteck, wo sie ihre gefundenen Souvenirs aus der Menschenwelt aufbewahrte.

Nun sieht Ursula ihre Chance gekommen und verspricht, Arielle für drei Tage in einen Menschen zu verwandeln. In diesen drei Tagen muss sie von Eric den Kuss der wahren Liebe erhalten, dann kann sie für immer ein Mensch bleiben. Schafft sie es nicht, verwandelt sie sich wieder in eine Meerjungfrau und ihre Seele gehört Ursula. Als „Bezahlung“ erhält die Hexe ihre Stimme, da sie weiß, dass Eric Arielle nur an ihrer Stimme erkennen kann.

Sebastian und Fabius bringen die menschgewordene Arielle schnellstens an die Oberfläche, wo sie Prinz Eric sogleich am Strand trifft. Wie von Ursula geplant, kann er nicht ergründen, wer sie ist und wo sie herkommt. Arielles Freunde bemühen sich, die beiden zum Küssen zu bewegen, während Ursula genau das Gegenteil versucht. Arglistig geht sie als wunderschöne Vanessa an Land und betört Eric mit Arielles Stimme. Eric glaubt, in Vanessa seine Lebensretterin gefunden zu haben, und die Hochzeit wird für den Abend festgelegt, an dem Arielles Arrangement mit Ursula ausläuft.

Nun werden von Erics Hund Max und der Seemöwe Scuttle alle möglichen Vorkehrungen getroffen, damit die Hochzeit nicht wie geplant stattfinden kann. So kommt es, dass die Hochzeitsgesellschaft von Seevögeln attackiert wird und Max schließlich durch einen Biss in Ursulas Hinterteil deren falsche Identität aufklärt. Damit erhält Arielle ihre Stimme wieder und Eric realisiert, dass sie das Mädchen ist, das ihn einst rettete. Er will sie küssen, doch es ist zu spät. Mit dem Untergehen der Sonne verwandelt sich Arielle wieder in eine Meerjungfrau und die zurück transformierte Ursula entführt sie in die Tiefen des Meeres.

Nun schaltet sich König Triton ein, der zwar den Handel nicht brechen kann, sich aber Ursula aufopfert, indem er seine Seele gegen die Arielles austauscht. Ursula nimmt Tritons Krone und ernennt sich selbst zur Herrscherin der Meere. Arielle verursacht, dass Ursula versehentlich ihre beiden Haustier-Muränen tötet und nun soll auch Arielle beseitigt werden. Vor lauter Zorn verwandelt sie sich in eine Riesenkrake und zieht in einem gewaltigem Wirbel den herbeigesegelten Eric in Richtung Meeresgrund. Doch der wächst über sich hinaus, als Arielle in den Strudel gerät, und rammt Ursula den Schiffsbug mitten ins Herz.

Mit ihrem Tod werden all ihre ehemaligen Opfer inklusive Triton wieder zu Meeresbewohnern. Als der Meereskönig erkennt, wie unglücklich Arielle als Meerjungfrau ist und wie sehr sie Eric liebt, gibt er schließlich nach und schenkt Arielle ein Leben als Mensch.


 

 


28.7.10 06:59


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Delfine sind meist zwischen eineinhalb und vier Meter lang, der Große Schwertwal erreicht als größter Delfin sogar acht Meter. Sie haben einen stromlinienförmigen Körper, der an die hohen Schwimmgeschwindigkeiten angepasst ist. Im Kopf befindet sich ein rundes Organ, die Melone, das eine Rolle bei der Echolokation spielt. Bei vielen Arten sind die Kiefer klar abgesetzt und bilden einen lang gezogenen Schnabel. Die Schnauze kann bei mehreren Arten sehr viele Zähne enthalten.

Das Gehirn der Delfine ist groß und besitzt eine komplexe Hirnrinde, was ein Grund für viele Zoologen ist, sie zu den intelligentesten Tieren zu zählen. Es gibt aber auch die umstrittene Theorie, dass das große Gehirn lediglich eine Anpassung an das Leben im Wasser ist und dazu dient, den Wärmeverlust an das Wasser besser regulieren zu können. Grundlage dieser Theorie ist die Tatsache, dass das Gehirn der Delfine sehr viele Gliazellen und im Verhältnis dazu wenig Nervenzellen besitzt. Laut Annahme helfen die Gliazellen bei der Wärmeisolation.[1] Delfine können Bewegungsfolgen und Reaktionen auf akustische Reize schnell erlernen, bei abstrakten Gegenständen wie Drei- oder Vierecken liegt ihre Lerngeschwindigkeit jedoch unter der von Tauben und Ratten.[2]

Die Körperfarbe setzt sich meist von Schwarz bis Weiß zusammen, wobei die Unterseite meist heller ist und sich der Rücken durch eine dunklere Färbung, das Cape, deutlich abgrenzt. Zu den farblichen Ausnahmen gehören der bläuliche Blau-Weiße Delfin und der braun-gelbe Gemeine Delfin. Darüber hinaus unterscheiden sich die Arten durch Linien und Felder in verschiedenen Farbtönen und Kontrasten.

Delfine haben einen sehr guten Gehör- und Gesichtssinn. Zwar existieren äußere Ohröffnungen, doch diese sind wahrscheinlich nicht funktional. Geräusche gelangen über den Unterkiefer über das Mittel- zum Innenohr. Ihr Hörbereich reicht in Frequenzen bis zu 220 kHz und sie können damit Töne bis weit in den Ultraschallbereich wahrnehmen. Die Augen sind hauptsächlich an das Sehen unter Wasser angepasst, haben aber auch außerhalb des Wassers eine hohe Funktionsfähigkeit. Eine große Rolle für die Wahrnehmung spielt die Echolokation mittels Ultraschall.

Von anderen Zahnwalen unterscheiden sich Delfine durch folgende Merkmale: Verschmelzung der ersten beiden Halswirbel, eine geringere Anzahl von Rippen, Fusion der beiden Unterkieferhälften auf höchstens einem Drittel der Kieferlänge und stumpfe Zähne.

Alle Delfine stoßen etwa alle zwei Stunden die äußeren Hautzellen ab (peeling). Diese permanente Regeneration reduziert den Strömungswiderstand und findet auch in der Regenerationsforschung für den Menschen und im Schiffbau eine Beachtung.

Verhalten

Weißstreifendelfine (Lagenorhynchus obliquidens)

Delfine sind schnelle Schwimmer, sie erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 55 Kilometern pro Stunde. Oft springen sie aus dem Wasser, zuweilen akrobatische Figuren ausführend (z. B. der Spinner-Delfin). Solche Sprünge werden als Spielverhalten interpretiert. Daneben ermöglichen die Sprünge den Delfinen aber auch eine sehr viel schnellere Fortbewegung als im Wasser. Sie helfen auch bei der Suche nach Futterplätzen, da sich Delfine bei ihren Sprüngen z. B. an Möwenansammlungen orientieren. Auf der Jagd können sie bis zu 300 Meter tief und 15 Minuten lang tauchen; die meisten Tauchzüge dauern jedoch wenige Minuten. Delfine sind bekannt dafür, dass sie sich Schiffen nähern, um auf den Wellen zu reiten.

Delfine sind soziale Tiere, die in Gruppen zusammenleben. Diese sog. Schulen können sich an Stellen mit viel Nahrung vorübergehend zu Ansammlungen von über 1000 Tieren zusammenschließen. Die Individuen verständigen sich mit Klicklauten, Pfeifen, Schnattern und anderen Geräuschen untereinander. Sie kommunizieren aber auch durch Körperkontakt mit ihren Artgenossen. Durch hochfrequente Töne sind sie zudem in der Lage, ihre Umwelt mittels Echolokation wahrzunehmen.

Die Mitgliedschaft in den Gruppen ist nicht sehr fest, Wechsel zwischen ihnen kommen häufig vor. Dennoch können die Tiere starke Bindungen aneinander entwickeln, was sich besonders in der Unterstützung für verletzte oder kranke Artgenossen äußert.

Delfine schlafen, indem sie immer eine Gehirnhälfte einschlafen lassen und mit der anderen wach bleiben. Dadurch wird die Atmung aufrechterhalten. Außerdem bleibt ein Auge beim Schlafen stets geöffnet, so dass Umgebung und mögliche Angreifer wahrgenommen werden können. In den Schlafphasen ist die Mobilität der Delfine eingeschränkt.

Wie alle Wale bringen Delfine stets nur ein Junges zur Welt. Die Tragzeit beträgt im Durchschnitt ein Jahr, variiert aber von Art zu Art. Die Kälber bleiben bis zu sechs Jahren bei ihren Muttertieren; sie beginnen im Alter von wenigen Monaten, selbständig Nahrung zu suchen.

Neueste Erkenntnisse eines deutsch-britischen Forscherteams deuten darauf hin, dass sich Große Tümmler mittels persönlicher Pfeiflaute identifizieren können. Damit geben sich die Tiere nicht nur individuell zu erkennen, sondern werden von Mitgliedern ihrer Gruppe mit diesem Pfeiflaut „angerufen“ und antworten auch darauf. Dieser Laut ist durch die Lautfolge und nicht durch die Charakteristik der Stimme definiert und wird daher wie ein Name verwendet, ein bis heute einzigartiges Phänomen im Tierreich[3].

7.7.10 11:20


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